Alles ,
ob technischer Fortschritt ,
Logik ,
Kultur
und nicht zuletzt
die Wissenschaft
dient
dem Machterhalt
der Väter.
Darauf fußend
gibt es nur zwei Gebote.
Für die Söhne :
Du mußt werden wie ich.
Für die Töchter :
Du mußt nicht werden.
Macht ist das Surrogat
absoluter Lustfeindlichkeit.
Ich muß den Vater in mir
und damit das
lebensfeindliche Prinzip
Mann besiegen.
Sonst wird es
auf ewig Nacht
im Morgen und Abendland.
Der Mann
und alles was er tut
ist Prinzip !
Es ist
mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit
denkbar ,
aber niemals zu leben.
Fatal.
Wenn es unsterblich wird
ist die letzte
ewige Eiszeit
angebrochen ,
ist die Schöpfung
vollendet.
Deshalb muß
Gott Vater
entmachtet werden
und endlich
vor den Töchtern und Söhnen
sterben.
Zum Wohle des Menschen
und allem Lebenden.
Denn
der Mann ist
das Prinzip , der Tod.
Beginnen wir damit
Prinzipien
in Frage zu stellen ,
sie zu hinterfragen ,
wem nutzt das ?
So sind wir sofort
Abtrünnige ,
Terroristen ,
Staatsfeinde ,
an denen die Macht
der Väter
exemplarisch und
in aller Härte
vollzogen wird.
Wer
das Prinzip
auch nur in Frage stellt ,
hat
sein Leben
verwirkt.
Wem nutzt das ?
Der Siegeszug
des Computers
bereitet
die Abschaffung
der Söhne vor.
Emotionslos
dem vorgegebenen Problem folgend ,
bietet er die Möglichkeit ,
zugleich
kraftlos und mächtig zu sein.
Der Computer
verweigert jede Abweichung
vom Programm , stereotyp.
Er ist
das Machtinstrument ,
welches konsequent
Aufgetragenes widerspruchslos ,
nur der mathematischen Logik
gehorchend ausführt.
Er ist damit ,
der perfekte Sohn
greiser Väter.
Ein unermeßlicher Machtzuwachs.
Die stille Revolution
der Mächtigen gegen
die Ohnmächtigen.
Die Biologie
arbeitet Hand in Hand
mit der Gentechnologie
an der endgültigen
Abschaffung
der Frau.
Ziel ist ,
die absolute Kontrolle
allen Lebens
für alle Ewigkeit
von der
Weiblichkeit und
der Sexualität zu lösen.
Es ist
die folgerichtigste Lösung ,
die sich
aus der Furcht
vor der weiblichen Sexualität
innerhalb unserer
Sublimierungskultur
nachgerade zwanghaft ergibt.
Sie soll ,
unter dem Mantel
des Fortschritts verborgen ,
zum endgültigen Sieg
über alles Weibliche führen.
Intelligente ,
mannhafte Weiblichkeit
ist die Eintrittskarte
für Frauen
in die sterile ,
machthungrige
Männerwelt.
Der Preis ist
die Weiblichkeit ,
welche immer
als überlegen empfunden ,
die Mannwerdung bedrohte.
Genug
Mann geworden ,
leisten wir uns
die huldvolle Gnade ,
zu unseren Bedingungen
die Gleichberechtigung
bei der Zerstörung der Welt
anzubieten.
Dies zeugt von Mut
und männlicher Größe.
Achtung , Erfolg !
Zum Preis
des Lebens
Mann geworden ,
verbringe ich
die meiste zeit damit ,
für oder gegen etwas
zu kämpfen ,
nimmermüde
mich zu rechtfertigen.
Dies ist die Existenz
des Neidischen unter Neidvollen ,
des Feiglings unter Feiglingen ,
des Einzelnen unter Einzelnen ,
des Mannes unter Männern ,
die dazu führt ,
gehetzt
sich und andere
weiter zu hetzen ,
obwohl die erreichten Ziele ,
säuberlich beschriftet
in staubigen Archiven nur
einer zweifelhaften Erinnerung
gelebt zu haben dienen.
Vom Manne
zugelassen
sind
zugetane Ehefrauen ,
Sekretärinnen ,
Schwestern ,
Töchter.
Nicht
unter die Aufzählung
fallende Frauen
sind vom Manne
nicht zugelassen.
Klagen
ist zugelassen
aber dem Manne zugetan.
Frauen an sich
fallen nicht unter die Rubrik
zugelassen.
Die Gefahr ist groß
für beide Geschlechter
zu gelassen zu zulassen
unter die Aufzählung
zu fallen.
(Gebet eines Sünders)
Gewissentlich
haben wir
unser Gewissen
auf dem Altar
des Wissens ,
dem göttlichem Prinzip
geopfert.
Wissentlich
gewissenlos
dienen wir
dem Prinzip Gott.
Getreu dem Motto ,
Merket nichts ,
denn ich bin bei Euch.
(Gebet eines Sünders)
Gewiss ,
endlich haben wir
unser Gewissen
auf dem Altar des Wissens
dem göttlichen Prinzip
geopfert.
Wiss endlich ,
gewissenlos dienen wir
dem Prinzip Gott ,
getreu dem Motto ,
Merket nichts,
denn ich bin bei Euch.
Erdrückend ist
das Mensch sein
geworden.
Ich
muß mir
Sicherheit
geben können ,
dann
kann ich mir
versichert sein.
Furcht
resultiert
aus Unverstandenem
und
der Diskrepanz
zwischen
Gefühl und Wissen.
Um
die Furcht
zu besiegen
muß ich
verstehen lernen
und
Gefühl und Wissen
Einander annähern.
Alle Hexengeschichten
und die
daraus erwachsenen
Grausamkeiten
entspringen
der Furcht des Mannes
vor dem
unverstandenen weiblichem.
Um
diese Furcht
erträglicher zu machen ,
erfand der Mann
die Gleichberechtigung
der Frau.
Unser
männlicher Rückstand
ist beträchtlich geworden.
Hallo Mädels ,
seit ihr zur Frau
geworden seid ,
ist die Möglichkeit
sich friedlich
und Furchtfrei
gegenseitig zu beschnüffeln
auf ein Minimum gesunken.
Offiziell ist
Frau
die Emanzipation
von Mädel.
Vielleicht gelingt es
im Untergrund
die Verbindung zu
Buben und Mädels
wieder aufzubauen ?
Sonst werden
Buben immer wieder
zu Männern
und Mädels
zu Frauen werden.
Als
ein Teil
sich über andere Teile
und später
über das Ganze
erhaben fühlte ,
begann es
das Gleichgewicht
zu stören.
Ungleichgewichtig
breitete es sich aus
wurde zum Prinzip ,
zum Gott
und schließlich
göttlich ,
zu komplex
es noch zu verstehen.
Doch das Ganze
richtete das Teil
auf alle anderen Teile aus.
Das Ganze ist
Solidarität.
Solange wir uns
immer neue Götter suchen ,
werden wir
mit ihnen untergehen.
Und das nur ,
um Geschichte
weiterschreiben zu können.
Und wenn wir
den ganzen Planeten
abholzen müssen.
Es liegt an uns ,
ob am Ende
die Götter
oder unser blauer Planet
siegen werden
Kann Gnade gegen Gnade
wirklich wie
Recht gegen Recht sein ?
Ich bin mir
meiner Grenzen
bewußt unbewußt geblieben ,
um meine Furcht
erträglich zu halten ,
meine Grenzen in dir
und nicht
in mir zu finden.
Das Äußere
ist vertrauter
als das Innere.
Wahrnehmung
ohne Sinnlichkeit
ist so sinnvoll ,
wie einen Fisch
ertränken zu wollen.
Nichts ,
aber grenzenlos.
Von Sehnsucht
nach mir ergriffen ,
brachte ich es über mich
meine Furcht vor mir
bewußt einzugestehen.
Grandioses
anderes kennenlernen.
Der klimmende Funke
früherer Erinnerungen
kann sich zur Flamme ,
zum Licht ausweiten.
Es ist
eine Heimkehr ,
die in Frieden ruht ,
ohne Ruhe in Frieden
zu verbreiten.
Reinkarnation
oder eine ferne Ewigkeit ,
warum nicht
zu sich selbst kommen ?
Vom
Feuer machen
bis zum
Feuer löschen
und vom
Kinder machen
bis zum
Kriege führen
reichen männlichen Taten.
Bewahren ,
was geschaffen ist
ist unmännlich.
Wir sollten uns ,
durch das Weibliche behütet
vor unseren Taten
bewahren ,
für mindestens
eine Ewigkeit.
Das wäre männlich.
Vom
Mann sein
ermattet ,
meiner selbst
entfremdet ,
stehe ich
vor dem Museum
meiner Vergangenheit.
Staunend
sehe ich
im Glanz des Ruhmes mich ,
als einzigen
Besucher
einer vergessenen Zeit ,
verblaßenden
Spiegelbildern gegenüber.
Ich erkenne kaum etwas ,
ohne darüber
zu erschrecken ,
was aus mir geworden ist.
Was ich bin ,
ist nicht wesentlich.
Was ich werde
ist wesentlich.
Wenn ich werden will
muß ich wesentlich werden.
Die
zehn
Gebote
zerfallen in
die Besitzregelungen ,
die Verbote für die Nichtbesitzenden ,
Ordnungswidrigkeiten
sowie Versprechungen
für die Ewigkeit.
Zu wenig
um leben zu können ,
zuviel
um sterben zu können.
Zu Gebote stehen
Mensch und Leben
oder gebotener Tod.
Es wird
höchste Zeit
sich zu entscheiden ,
Brüder und Schwestern.
Sich mit
dem Tod verbünden
heißt , dem sinnlosen Sterben
ein Ende zu bereiten.
Heißt , Ebenbürtigkeit
nicht nur als Lippenbekenntnis
sondern
Anerkennung der Endlichkeit
In Ewigkeit.
Heißt , dem verloren gehen
ein Ende bereiten.
Der Tod ist
die immerwährende Gerechtigkeit ,
die nicht auf Recht und Gesetz basiert ,
die nicht
zwischen Mann und Frau ,
schwarz oder weiß ,
bedeutend oder unbedeutend unterscheidet.
Der Tod ist für alle da.
Unbesiegter Rest der Naturgesetze.
Der Tod ist Ende und Anfang zugleich.
Er ist unsere Bestimmung ,
nichts fürchterliches.
Zu Lebzeiten erlöst
ist der , der seine
persönlichen Grenzen
akzeptiert und trotz Furcht
Verständnis
für das Andersartige aufbringt.
Der sich traut
sich selbst zu leben ,
auch wenn das
Schwierigkeiten mit sich bringt.
Der , der seine Furcht zugeben kann
im Vertrauen auf das Wissen ,
daß es anderen ebenso geht.
Der , der sich traut
zu lieben und zu hassen
ohne sich dafür zu schämen.
Der , der sich bemüht
aus den eigenen Fehlern zu lernen ,
ohne aus den eigenen Schwächen
Stärke machen zu wollen.
Der Versuch ist der Weg ,
der zum Ziel führt.
Übriggeblieben ist
die Unsicherheit ,
das Wissen um
die Fehlbarkeit ,
die Abhängigkeit
von Anderen ,
die es auf ein Mindestmaß
zu reduzieren gilt ,
die Furcht selbst zu sein.
Übriggeblieben ist
die Trauer um
das Vergangene ,
das zu spät Wahrgenommene ,
die entgangene Liebe ,
die Unsinnigkeit
von Bestrafung und Selbstbestrafung ,
die irrsinnige Verpflichtung ,
die aus dem Erfüllen
von prinzipiellen Verpflichtungen erwächst.
Übriggeblieben ist
die Freude auf den nächsten Morgen ,
die empfundene Liebe ,
die mühsam errungene Freiheit ,
das Wissen um sich selbst.
Ein ansehnlicher Rest.
Ich bin unruhig ,
wenn ich mir
nicht sicher bin.
Doch bin ich
mir sicher ,
daß die Unruhe
Gründe in mir hat.
Mit der Unsicherheit
leben zu lernen ,
könnte ruhig machen.
Denn nichts ist so sicher ,
wie die Unsicherheit.
Wir sind
immer dann stolz ,
wenn wir
partizipieren können ,
wenn wir
mit einbezogen werden ,
ohne das wir
tätig werden müssen.
Erbitterter Widerstand
erscheint im Nachhinein
als notwendig gewesene Motivation.
Das Werk ist doch gelungen ?
Wir sind solange
dagegen ,
bis uns klar wird ,
daß wir dasselbe tun.
Dann sind
auch wir dafür.
Erst wenn du bist ,
kannst du gefahrlos
etwas werden.
Was kannst du dann
noch verlieren ?
Liebenswürdig
erscheint uns alles ,
was von unseren Idealen
nicht verschieden ist.
Ich danke dir
für den unbeugsamen Willen
durchzuhalten ,
auch dann , wenn es
unmenschlich erschienen ist.
Du hast dein Bestes getan
und es mir vorgelebt.
Standhaftigkeit ist rar geworden
in unserer auch so modernen Zeit.
Jung , unerfahren
und voller Furcht
haben wir es gewagt ,
es miteinander
zu versuchen.
Wir sollten
stolz auf das Erreichte sein
und respektvoll
mit einander umgehen.
Reihungen sind
Aufeinanderfolgen ,
die auch ungewollt
zustande kommen
Dies nennt man
unvorhergesehene Abfolge.
Wir sind immer
auf Gnade angewiesen.
Deshalb sollten wir
gnädiger sein.
Sich in sein
Schicksal fügen
heißt nicht ,
alles über sich
ergehen zu lassen.
Es gibt
keine verlorene Zeit ,
also ist
die Suche danach sinnlos.
Noch Kind zu sein
und schon selbst
Kinder zu haben
ist viel schwerer ,
als es zu beurteilen.
Einen anderen
wirklich kennenzulernen
kostet mehr Zeit ,
als wir zur Verfügung haben.
Wenn wir
Vertrauen haben
können wir dem Anderen
trotzdem näher kommen.
Ich möchte
meinen Frieden machen ,
auch mit dir.
Das ist angebracht
und hehres Ziel.
Mädchenhafte Frauen
sind keines von Beiden.
Wenn schon
die Proportionen nicht stimmen ,
dann wenigstens die Polaritäten.
Was bleibt sonst
um zu unterscheiden ?
Wenn dein Ziel
in weiter Ferne verschwindet
ist es für die
getroffene Entscheidung
zu spät geworden.
Durchzogen von der Welt
stehe ich am Ufer des Sees ,
der Vertrauen genannt wird.
Ich sollte schwimmen können ,
daß hat man mir versichert.
Doch gelehrt hat man mich ,
mich zu versichern.
In unserer Welt ist
zu wenig Platz
für die Vielfalt der Welt.
Sanft streichelt der Wind
über die Haut
und säuselnd erzählt er dabei
vom Sterben der letzten Paradiese.
Einsamkeit ist
der Preis der Erkenntnis.
Diese Einsamkeit ist
von anderer Natur.
Sie schmerzt nicht ,
denn du genügst dir selbst.
Ich fühle mich
ohnmächtig ,
ausgeliefert ,
überfordert.
Verantwortlich für das ,
was unausgesprochen bleibt.
Das daraus erwachsene Schweigen
lastet in seiner Trägheit
in jedem Raum.
Es verdammt zur Untätigkeit ,
welche den nicht endenwollenden
Kreislauf von erschwiegener Schuld
und geschwiegener Sühne
aufrecht erhält.
Es entsteht abgrundtiefe Leere ,
Verlassenheit.
Ohne sich
besprochen zu haben
stehen wir ,
mit einem einzigem
Manuskript im Kopf ,
jeder für sich
auf seiner Bühne.
Sind unsere Rollen
selbst gewählt
oder nur tratitionsgehärtet
mit uns verwachsen ?
Sind wir im verkehrten Stück
oder nur die falsche Besetzung ?
Wir erkennen unsere
und die Lage des Anderen
und trauen uns doch nicht
die Bühne zu verlassen.
In den eigenen Zielen
gefangen und somit befangen ,
uns selbst und anderen gegenüber ,
treten wir mit Nachdruck für
unsere Unentschlossenheit ein.
An solchen Punkten ist
Widerspruch Verrat ,
nicht nur an uns ,
vor allem der Sache gegenüber.
Unduldsam klagen wir
unser Recht ein ,
unbeugsam und in der Sache
hart sein zu dürfen.
Schließlich geht es ja um uns ,
um unsere Zukunft ,
um unser Leben ,
für das wir schon immer
zu große Opfer gebracht haben.
Auf der Suche nach
Geborgenheit stellen wir
viel zu schnell fest ,
daß die gemeinsame Ebene
aufgrund vorangegangener
Entwicklungen
nicht dort ist ,
wo wir sie vermutet haben.
Das verunsichert
in zunehmendem Maße ,
denn wir waren doch unverbrüchlich
der Meinung den Anderen zu kennen.
Und nun steht zum wiederholten Male
Unsicherheit im Umgang
mit sich selbst und dem anderen
und allen aufgestauten Gefühlen
auf dem Programm.
Auf dieser Basis wird alles zum Problem.
Die Paranoia , welche den Einzelnen
zuweilen befällt scheint , aus der paranoiden
Normalität unserer neuen Welt zu entstehen.
Einer Welt , in der sinnliche Erfahrung ,
Freude und Lust eine Mischung aus
Kastration und Organtransplantation
geworden ist.
Es ist , als wären die Hexenverbrennungen
nur eine erfundene Produktion Hollywoods
und Dostojewkis Idiot , der von allen protegierte
normale Übermensch , dessen wahnsinniges Gelächter schlanken silbern erscheinenden
Raketen gilt , die bei näherem Betrachten ,
allen Wünschen zum Trotz , nur von rostigem Draht zusammengehalten , auf teuflische Art
die Größe des Menschen dokumentieren.
Vergänglichkeit ist der Stoff , der allen
Beschwörungen spottend , unsere Entstehung
der Geschichte zugänglich machte.
Es erfüllt mit Stolz zu erfahren welche
dunklen Zeiten von uns überwunden geglaubt ,
auf´s neue über uns hereinbrechen.
So , als ob es Geschichte nie gegeben hätte
und wir noch vor unserer Entstehung stünden.
Es ist , als ob von langen
Regenfällen verursachte Fluten
längst verdorrte Täler
zum Leben erwecken
und ziellos ihren Weg zum Meer
suchend , ein mitreißendes Szenario
urgewaltiger Kräfte spielerisch
zur Geltung bringen.
Unbeeindruckt von Tag und Nacht
und dem was unserer Meinung nach
sein sollte der Erkenntnis bahnbrechend ,
das Größe unabhängig von Machtrelationen
etwas natürliches ist.
So neigt sich
der Tag zur Nacht ,
um im Schutze
ihres dunklen Schoßes
als junger Morgen
wiedergeboren zu werden.
Geschäftiges geschäftliches
Treiben kündigt das
Bevorstehen des Festes
der Liebe an.
Wir sind die verlorene ,
Die letzte Generation.
Jahr für Jahr auf dem
Altar der Liebe geopfert kündigt ,
daß geschäftige geschäftliche Treiben
das bevorstehende Fest lieblos an.
Noch scheint
die Vorfreude anzuhalten.
Laßt uns hoffen und beten ,
daß es in Freude endet.
Schwester Mann
und Bruder Frau
sind die seit
Ewigkeiten verdammten.
Sie geistern
durch alle Sagen , Mythen
und Religionen.
Sie warten auf Erlösung.
Etwas mit Liebe
zu umfangen heißt nicht ,
es besitzen zu wollen.
Besitz tötet jede Liebe.
Besitz tötet
früher oder später alles.
Jeder für jeden und
alle gegen jeden Versuch
Mensch gegen Mensch zu stellen.
Vertreibt euch
Miteinander die Zeit.
Eine moralinsaure
sich als allwissend
ausgebende Engstirnigkeit
feiert Triumphe über das ,
was einmal gesunder
Menschenverstand genannt wurde.
Eine zunehmende Menge
hochgebildeter Kleingeister
bringt stehend Ovationen aus ,
um sich als dann auf den Weg
zu machen mit vehementer
Verbissenheit ein Heer von
Spezialisten zu werden ,
die moralinsaure allwissende
Engstirnigkeit verbreiten.
Doch es gibt wohl
keinen Zusammenhang.
Wir reden ganz offen
über alltägliche
Banalitäten und
versichern uns
der Zustimmung
unseres Gegenübers.
Wir vollstrecken
am Anderen
unsere eigenen
Unfähigkeiten und
fühlen uns dabei
moralisch im Recht.
Am Ende angekommen
zu wissen , daß der Sinn
sich immer noch
unserem Verständnis entzieht
wirft sich die Frage auf ,
ob den Sinn zu begreifen
logisch machbar ist.
Oder ob wir , wie so oft ,
einer Fiktion aufgesessen sind ,
von der wir uns , aus
Ermangelung einer Alternative
nicht lösen können.
Es verbleibt die Hoffnung
von Mensch zu Mensch
in Verbindung zu bleiben.